HEISS AUF SPUTNIK V: Deutschland will Russen-Vakzin - doch erste Warnung vor Qualitätsmängel

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Published on 8 Apr 2021, 17:45
Als Angela Merkel zusammen mit Emmanuel Macron vergangene Woche mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefonierte, ging es um viele Themen - Ukraine, Libyen, aber auch den russischen Impfstoff Sputnik V. Denn die Kanzlerin hat die EU-Kommission schon länger gedrängt, auch hier einen Vorvertrag abzuschließen, wie dies bei anderen Impfstoffen schon vor deren Zulassung der Fall war. Putin wiederum bietet den Impfstoff schon aus Propaganda-Gründen überall an. Da in der EU nichts passierte, platzte Gesundheitsminister Jens Spahn am Mittwochabend der Kragen: Dann werde Deutschland nun eben bilateral einen Vorvertrag anstreben, teilte er seinen EU-Kollegen mit.

Doch einen Warnung kommt von der slowakische Arzneimittelbehörde, die hat Zweifel an der Sicherheit einer nach Bratislava gelieferten Charge des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V geäußert. Die Charge habe "nicht die gleichen Merkmale und Eigenschaften" wie jene Chargen, deren klinische Testergebnisse in der Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht worden waren, erklärte die Behörde am Donnerstag. "Nur ihr Name verbindet sie mit den Sputnik-V-Impfstoffen, die in rund 40 Ländern weltweit eingesetzt werden".

#corona #sputnikv #impfstoff

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