MILLIARDENHILFSPAKET: Lufthansa will möglicherweise weitere Staatshilfen in Anspruch nehmen

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Published on 4 May 2021, 19:45
Die Lufthansa will in der Corona-Krise in Kürze möglicherweise eine weitere Milliardensumme aus den gewährten Staatshilfen in Anspruch nehmen. «Da die Stille Beteiligung 1 nur noch bis zum Jahresende zur Verfügung steht, erwägen wir eine Ziehung in Höhe von 1,5 Milliarden Euro im weiteren Verlauf des zweiten Quartals», sagte Finanzvorstand Remco Steenbergen am Dienstag bei der online durchgeführten Hauptversammlung des Konzerns in Frankfurt.

Deutschland, Österreich, Belgien und die Schweiz hatten dem Konzern wegen des Geschäftseinbruchs durch die Pandemie im vergangenen Jahr 9 Milliarden Euro Staatshilfe zugesagt und ihn damit vor dem Untergang bewahrt. In der Summe enthalten sind zwei Stille Beteiligungen des deutschen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF).
Bisher hat die Lufthansa nur die zweite und kleinere Beteiligung in Höhe von einer Milliarde Euro in Anspruch genommen. Die Stille Beteiligung 1, um die es nun geht, hat einen Gesamtumfang von 4,5 Milliarden Euro.

In der Corona-Krise ringt der Lufthansa-Konzern weiter um seine finanzielle Grundlage. Das Eigenkapital ist zum Ende des katastrophalen Geschäftsjahres 2020 auf knapp 1,4 Milliarden Euro zusammengeschmolzen. Auch in Fragen der Nachhaltigkeit und zum Umgang mit den eigenen Leuten in der Krise steht das Unternehmen unter Druck.

#lufthansa #hauptversammlung #staatshilfen

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