Curevac Floppt – Aktie Bricht Ein – Staatsbeteiligung In Der Kritik | Welt Interview

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Published on 17 Jun 2021, 15:15
Düsseldorf, (Reuters) - Der Flopp des Curevac-Impfstoffs ist einem Experten zufolge wohl auf die geringe Dosierung des Mittels zurückzuführen. Die geringe Wirksamkeit liege "sehr wahrscheinlich an der Dosis", sagt Peter Kremsner von der Universitätsklinik Tübingen, der die CureVac-Impfstudie leitet, der Nachrichtenagentur Reuters. Eine höhere Dosierung sei aber wegen zu erwartender Unverträglichkeiten nicht möglich gewesen. "Die Zusammensetzung des CureVac-Impfstoffs ließ keine höhere Dosierung zu", betonte Kremsner.

"Betrachtet man die anderen mRNA Plattformen und Vakzine von BioNTech und Moderna, dann verabreichen die mit 30 und 100 Milligramm pro Schuss wesentlich mehr." Das sei wahrscheinlich aufgrund der chemischen Modifikationen möglich, die CureVac nicht gemacht habe. So waren zwölf Milligramm bei CureVac die Obergrenze. Man müsse neidlos zugestehen, dass BioNTech und Moderna die besseren Impfstoffe haben.

Bei CureVac müsse nun die finale Analyse abgewartet werden. "Wir können hoffen, dass es ein bisschen besser wird. Wenn man Pech hat, wird es dann auch ein bisschen schlechter." Ob das Vakzin noch eine Chance auf Marktzulassung hat, könne er nicht beurteilen. Zwar bestehe die Möglichkeit der Zulassung. Aber ob das Vakzin dann von den Menschen noch angenommen wird, sei fraglich.

Der Impfstoff des Tübinger Unternehmens war in der entscheidenden Zulassungsstudie gefloppt. Die Wirksamkeit lag demnach bei den Probanten nur bei 47 Prozent.

#CUREVAC #Impfstoff #Corona

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