Der Bremer Freimarkt darf im Herbst stattfinden

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Published on 31 Aug 2021, 15:00
Vom 15. Oktober bis zum 31. Oktober wird auf der Bremer Bürgerweide der Freimarkt stattfinden – das hat nun die für die Genehmigung zuständige Wirtschaftsbehörde mitgeteilt. Im vergangenen Jahr fiel das Volksfest wegen der Corona-Pandemie aus. Das Hygienekonzept sieht vor, dass gleichzeitig bis zu 20.000 Menschen auf das Gelände zwischen Stadthalle und Hauptbahnhof dürfen. Es soll zudem 3G-Kontrollen an den Eingängen geben. Ein Freimarktsumzug findet nicht statt.

Aus Sicht des Bremer Wirtschaftsressorts haben die Erfahrungen mit der sogenannten "Sommerwiese" gezeigt, dass Großveranstaltungen mit einem guten Hygienekonzept wieder möglich sind. Der Schaustellerverband freut sich und lobt die Bremer Politik. Es sei eine gute Entscheidung gewesen, den Freimarkt nicht schon weit im Voraus abzusagen.

Das Hygienekonzept sieht laut Behörde weitere Maßnahmen vor:

- An den zwei Eingangsbereichen am Nordausgang Hauptbahnhof und im Bereich Schlachthof wird es große Wartebereiche geben.
- Besucher können an vier Ausgängen das Gelände verlassen (Hauptbahnhof-Nordausgang, Messe Haupteingang. Findorff/Durchgang an Halle 7, Schlachthof neben dem Eingangsbereich).
- Zugang zu Großzelten erhält man nur mit einer Registrierung zur Kontaktnachverfolgung.
- Karusselle und Fahrgeschäfte dürfen nur innerhalb des eingezäunten Geländes aufgebaut werden.
- Es wird etwa 30 Prozent (dann insgesamt 240 Betriebe) weniger Karusselle und Geschäfte geben.
- Ausschank- und Imbissbetriebe müssen Aufenthaltsflächen anbieten.

Außerdem wird die Anzahl der Menschen in den Großzelten stark begrenzt. Durch Freiflächen in den Eingangsbereichen sollen die Abstandsregelungen eingehalten werden können.
Ein Musikprogramm kann angeboten werden.
Wenn zwischen Bühne und Besuchern ein Abstand von vier Metern eingehalten wird, dürfen auch Sängerinnen und Sänger auftreten. In den Großzelten und Ausschankbetrieben darf aber nicht getanzt und gesungen werden.
Die Verbände der Schausteller sollen an der Klärung der letzten Details beteiligt werden. Auch wenn die Durchführung des Freimarkts nun vorerst genehmigt wurde, müsse die weitere Entwicklung der Pandemie im Blick behalten werden. Laut Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt, beobachte man den Anstieg der Infektionszahlen sehr genau.

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