BR24Live: Die Bauern und der Streit um den Wolf | Jetzt red i | BR24

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Published on 20 Oct 2021, 19:22
Lange galten Wölfe in Deutschland als ausgestorben, doch inzwischen nimmt ihre Population stetig zu - auch in Bayern. Umweltschützer freuen sich, Bauern sorgen sich um ihre Tiere. Bei "jetzt red i" aus Fischbachau kommen beide Seiten zu Wort.

1996 wurde der Wolf in Deutschland erstmals wieder gesichtet. Seither breitet er sich aus. Das freut nicht nur Tier- und Umweltschützer: Drei von vier Deutschen finden Umfragen zufolge, der Wolf sollte selbst dann hier leben dürfen, wenn es zu Problemen kommt. Doch nicht wenige Menschen haben auch Angst vor dem Wolf. Oft sind die Sorgen sind auch finanzieller Natur.

Die Angst der Bauern um ihre Tiere
Besonders betroffen sind viele bayerische Bauern. Alleine im letzten Jahr wurden im Freistaat fast 40 Tiere von Wölfen gerissen. In der Statistik sind das nur Zahlen. Für die Bauern und Schäfer ist aber jeder einzelne Riss eine Katastrophe. Besonders schwierig ist die Situation für die Almbauern, denn sie können ihre Tiere im bergigen Gelände nur schlecht durch Weidezäune schützen.

Mensch und Wolf: Miteinander oder Gegeneinander?
Soll der Wolf geschossen werden, wenn er Weidetiere gefährdet? Oder müssen wir lernen wieder mit den Wildtieren zu leben? Was braucht es, damit die traditionelle Almwirtschaft in Bayern auch in Zukunft erhalten bleibt? Darüber diskutieren bei "jetzt red i" Bürgerinnen und Bürger live mit Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) und Gisela Sengl, agrarpolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion.

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