Konservativ und korrupt: Kurz, Maskendeals, Aserbaidschan

59 347
11.5%
Monitor55.4K
Published on 21 Oct 2021, 16:00
Eins scheinen die größeren Korruptions- und Lobbyismusskandale der letzten Monate gemeinsam zu haben, von den Masken-Deals der Union, Philipp Amthors Lobby-Skandal und der Aserbaidschan-Connection bis hin zu dem von Sebastian Kurz in Österreich: Es waren stets rechts-konservative Parteien, die sich darin verstrickten.

Wir fragen deswegen provokant: Ist Korruption vor allem ein Problem konservativer Politiker? MONITOR-Redaktionsleiter Georg Restle spricht im studioM mit seinen Gästen darüber, ob es eine zu große Nähe zwischen konservativen Parteien in Österreich und Deutschland und der Wirtschaft gibt – und welche Rolle die Boulevardpresse spielt. Was für ein politisches Selbstverständnis herrscht in diesen Parteien, das den Politiker:innen das Gefühl vermittelt, Korruption sei legitim? Oder hat es etwas damit zu tun, dass konservativen Parteien gerade junge Politiker:innen anziehen, denen es vor allem um Macht, Geld und Einfluss geht? Und was wären wirksame Gegenmaßnahmen? Reichen Lobbyregister und Transparenzregeln aus, um weitere Vorfälle von Korruption zu verhindern?

Mit dabei sind die österreichische Politikwissenschaftlerin Natascha Strobl, der langjährige CDU-Politiker Ruprecht Polenz, Clara Helming von abgeordnetenwatch.de sowie Albrecht von Lucke, Redakteur der Zeitschrift „Blätter für deutsche und internationale Politik“.

Die Ausgabe wurde am 20.10.2021 aufgezeichnet.

MONITOR ist eine Produktion des WDR für die ARD.

Mehr Infos zu uns gibt es hier:
www.monitor.de

Oder folgt uns hier:
facebook.com/monitor.wdr

#monitor #studiom #korruption #wdr #ard
news