SATELLITEN-KILLER: Wie eine Russen-Rakete die Internationale Raumstation ISS gefährdet

108 337
3.4
WELT1.11M
Published on 16 Nov 2021, 20:00
Die US-Regierung wirft Russland vor, die Sicherheit von Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS durch den Test einer Anti-Satelliten-Rakete gefährdet zu haben. «Wir verurteilen Russlands rücksichtslosen Test», teilte US-Außenminister Antony Blinken am Montagabend (Ortszeit) mit.

Mit dem Beschuss eines russischen Satelliten sei Weltraumschrott entstanden, «der das Leben von Astronauten, die Integrität der Internationalen Raumstation und die Interessen aller Nationen gefährdet». Auf der ISS hält sich derzeit auch der deutsche Astronaut Matthias Maurer auf.
Wegen einer möglichen Kollision mit Weltraumschrott war die ISS am Montag zweimal kurzzeitig geräumt worden.

Der Kosmonaut Pjotr Dubrow sagte der russischen Staatsagentur Tass zufolge, die sieben Raumfahrer hätten sich in beiden Fällen in zwei an der Station angedockten Raumschiffen in Sicherheit gebracht.

Maurer wechselte laut der Europäischen Weltraumorganisation Esa in die «Crew Dragon», mit der der Saarländer erst am Freitag vergangener Woche den Außenposten der Menschheit erreicht hatte. Im Falle eines Zusammenstoßes hätte die Besatzung so schnell zur Erde zurückfliegen können. Russland hat den Satellitenwaffen-Test am Dienstag bestätigt.

Das Militär habe am Montag «erfolgreich einen Test durchgeführt, infolge dessen der ausgediente Raumflugkörper «Zelina-D» getroffen worden sei, teilte das Verteidigungsministerium mit.
Die Trümmerteile des zerstörten Satelliten stellten aber keine Bedrohungen für Raumstationen, Raumflugkörper und Weltraumaktivitäten dar.

#raumstation #iss #truemmerteile

Der WELT Nachrichten-Livestream bit.ly/2fwuMPg
Abonniere den WELT YouTube Channel bit.ly/WeltVideoTVabo
Die Top-Nachrichten auf WELT.de bit.ly/2rQQD9Q
Unsere Reportagen & Dokumentationen bit.ly/WELTdokus
Die Mediathek auf WELT.de bit.ly/2Iydxv8
WELT Nachrichtensender auf Instagram bit.ly/IGWELTTV
WELT auf Instagram bit.ly/2X1M7Hk

In eigener Sache: Wegen des hohen Aufkommens unsachlicher und beleidigender Beiträge können wir zurzeit keine Kommentare mehr zulassen.

Danke für Eurer Verständnis - das WELT-Team

Video 2021 erstellt
news