Corona: So verläuft die Notfall-Behandlung auf der Intensivstation | heute-journal

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Published on 1 Dec 2021, 13:37
Bei schweren Verläufen einer Infektion mit dem Coronavirus ist eine Behandlung auf der Intensivstation die letzte Hoffnung für Patient*innen. Was dort passiert, wie die Behandlung verläuft, zeigt ein Lehrfilm der Universität Tübingen.

In dem Film spielt ein junger Arzt den Patienten, dessen Leben durch die Intensivbehandlung gerettet werden soll: Röntgen-Untersuchung auf Lungenentzündung – die Aufnahme zeigt: Schwellungen und Flüssigkeiten versperren der Luft den Weg. Der Patient droht zu ersticken. Jetzt müssen sehr schnell die Organfunktionen stabilisiert werden, die künstliche Beatmung wird eingeleitet. Katheter werden in Arterien und Venen verlegt, die Körperfunktionen mit Sonden vermessen. Diverse Medikamente versorgen den Patienten mit Lebensnotwendigem.

In besonders schweren Fällen hilft nur noch die ECMO (extrakorporale Membranoxygenierung) – eine Maschine, die das Blut aus dem Patienten heraus pumpt und es außerhalb des Körpers mit Sauerstoff belädt. Die Lunge kann nun Pause machen und sich erholen. Ein sehr riskanter Eingriff, der oft das letzte Mittel zur Lebensrettung sein kann.
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